Warum das Material von Lockenwicklern für die Kaufentscheidung wichtig ist

Lockenwickler sind in unterschiedlichen Materialien käuflich erwerbbar – aus Plastik, Draht, Schaum, Gummi oder aus Metall. Die Auswahl, die sich potentiellen Kundinnen bietet, ist schier endlos. Damit einher gehen zwangsläufig auch die Vor- und Nachteile ebendieser Materialien, denn je nach Beschaffenheit haben sie nicht nur Auswirkungen auf das Ergebnis, sondern auch auf die Haarstruktur.

Lockenwickler Materialien im Überblick

Je nach Haartyp und eigenem Geschick eignen sich verschiedene Materialien für Lockenwickler für die gewünschte Frisur. Wir stellen im Folgenden die verschiedenen Materialien und alles Wissenswerte dazu vor.

Draht

Wie es der Name bereits hergibt, bestehen Drahtwickler aus Draht, um genau zu sein aus feinem Maschendraht mit dünnen Metallüberzügen. Die raue Oberfläche sorgt dafür, dass die Haarsträhne an Ort und Stelle verweilen kann. Drahtwickler bergen jedoch die Gefahr, dass einzelne Drahtenden bei häufigem Gebrauch aus dem Wickler heraustreten, was ein Verletzungsrisiko mit sich bringt. Ein eindeutiger Vorteil besteht darin, dass auch Haar, dass innerhalb einer Strähne nicht gleich lang ist, problemlos befestigt werden kann, wenn in den Drahtwickler Borsten verarbeitet wurden – sie sind, kurzum, also für jede Haarlänge geeignet.

Klett

Haftwickler oder auch Klettwickler bestehen an ihrer Oberfläche aus Klett und sind damit selbsthaftend. Ähnlich wie die Drahtwickler erlauben sie mittels ihrer Oberfläche einen guten Halt der Strähnen. Das Material erübrigt jedwede Art von Befestigungsmaterialien wie etwa mit Klammern oder Haarnadeln. Klettwickler sind damit besonders gut für Anfängerinnen geeignet, die sich mit anderen Wicklern noch schwer tun.

Plastik und Kunststoff

Auch wenn sie lange als ein und dasselbe galten – Kunststoff und Plastik sind zwei verschiedene Materialien. Dauerwellwickler beispielsweise bestehen oftmals aus beiden Materalien. Der klassische Dauerwellwickler ist mit einem Gummi für den Halt der Haare versehen. Dabei wird die Strähne aufgewickelt und der Wickler mit Gummiband verschlossen. Sie eignen sich gut für Frauen, die Volumen auch am Haaransatz wünschen. Aufgrund ihrer glatten Oberfläche schädigen sie das Haar nicht, sind aber gleichzeitig aus umwelttechnischen Gründen etwas verpönt.

Schaum

Wer besonders weiche Wickler bevorzugt, ist mit Schaumwicklern bestens beraten. Sie eignen sich nicht nur zum komfortablen darauf Schlafen, sondern sind auch außerordentlich haarschonend. Diese Eigenschaft verdanken diese Lockenwickler vor allem ihrer glatten Oberfläche und dem Umstand, dass sie ohne Hitze auskommen. Zwar ist ihre Oberfläche nicht selbsthaftend wie es bei den Klettwicklern der Fall ist, sie ist jedoch auch nicht so glatt wie beispielsweise Metall und ermöglicht so einen guten Halt.

Metall / Aluminium

Schließlich gibt es auch Lockenwickler aus Metall und/oder Aluminium. Lockenwickler aus dem Material Metall weisen kleine Lochungen auf, sodass die Luft zirkulieren und das Haar auf dem Wickler trocknen kann. Die naturgemäß glatte Oberfläche ist in unerhitztem Zustand zwar ähnlich wie im Falle von Schaum und Kunststoff sehr schonend für die Haare, allerdings besteht beim Aufwickeln der Strähnen ein erhöhter Schwierigkeitsgrad, was sie eher zu Exemplaren für Fortgeschrittene werden lässt.

Warum auf Materialien achten?

Nicht jedes Material eignet sich für jeden Haartyp. Betroffen von einer relativ geringen Auswahl an Lockenwicklern sind vor allem Frauen mit sehr dünnem, vor allem hitzeanfälligen Haar - von erwärmbaren Lockenwicklern aus Metall wäre in diesem Fall zum Beispiel abzuraten. Frauen mit dicken Haaren werden hingegen kaum ihre Freude an Lockenwicklern aus Klett finden, da sie sehr viele Wickler benötigen werden, um wirklich alle Haare aufdrehen zu können, ohne dass diese den Halt verlieren. Ausschlaggebend für die richtige Materialwahl kann aber auch einfach nur der Komfort sein und dann werden beispielsweise weiche Lockenwickler aus Schwamm bevorzugt.

Ergebnisse sind nicht alles!

Wenngleich alle diese verschiedenen Materialien auch zu verschiedenen Ergebnissen führen können, so sei doch gesagt, dass Ergebnisse nicht alles sind: Die häufige Anwendung von beispielsweise Klett- oder Thermowicklern kann das Haar auf lange Sicht schädigen – es verliert seinen Glanz und unschöne Begleiterscheinungen wie Spliss und Haarbruch sind vorprogrammiert.

Unser Ergebnis: Die Entscheidung liegt in Ihrer Hand!

Es gilt also sowohl das richtige Material für sich zu finden als auch sich in der Anwendung bestimmer Lockenwickler selbst zu disziplinieren. Viele Lockenwickler erzeugen sehr viel Sprungkraft, von der Frau auch am nächsten Tag noch etwas hat. Die tägliche Anwendung von Lockenwicklern ist daher meist ohnehin nicht notwendig. Wer dennoch jeden Tag frisches Volumen wünscht, der greift besser zu Lockenwicklern aus haarschonendem Material wie Schaum oder wahlweise auch Kunststoff mit Gummiband oder mit Klammern für den perfekten Halt.

Unser Tipp: Diese Lockenwickler (unsere Nr.1) und Papilotten haben bei uns sehr gut abgeschnitten.

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